beijing / 北京

absolutely bangkok'ed.
executive summary: one night in bangkok makes the...
nach einem kurzweiligen aufenthalt (schon beim check in: "schaut gut aus") am flughafen haben mignon, philip und ich sitzplaetze erhalten und sind richtung thailand abgeduest. der flug war recht relaxt, hab sogar schlafen koennen in bkk angekommen haben wir uns erst mal ein zimmer besorgt und uns anschliessend mal ein bier und was zu essen gegoennt. thai-food is immer wieder was feines, das kann ich nur betonen! naja, aus dem bier sind dann ein paar mehr geworden, und so haben wir uns dann mal dem verdienten jetlag hingegeben, um ein paar stunden spaeter wieder mit hunger wach zu werden... auf der suche nach essen mitten in der nacht is dann eh meine restliche thailand-zeit draufgegangen, und ich bin alleine weitergeflogen nach penang in malaysien. dort hab ich entgegen meiner urspruenglichen planungen allerdings nur den flughafen gesehen, schwesterherz wollt mich naemlich asap sehen... also hab ich mich gleich mal nach einem weiterflug nach medan umgesehen, was auch entgegen meiner erwartungen problemlos geklappt hat. nach einem zeitmaessig nicht vorhandenen flug (flugzeit 1h vs. zeitverschiebung 1h) war ich dann angekommen im land meiner reisewahl: welcome to indonesia. a visa is 25 US$ (und nein, sie nehmen nix anderes, ausser man ist bereit, die wechselgebuehren zu bezahlen...). nach einigem herumgesuche am flughafen dort bin ich endgueltig draufgekommen, dass ich, sofern ich keinen business-class flug mit der sowieso teuersten fluglinie bezahlen wollte, eine nacht in medan verbringen musste. auch kein problem, dafuer gibts ja den lp. bloederweise hats halt das hotel nimmer gegeben (das ding hat doch schon ein paar jahre am buckel ), aber gleich gegenueber der grossen moschee in medan hats ein anderes wunderschoenes hotel gegeben. es war zumindest billig. recht mehr hats ned gehabt, aber die leute waren freundlich, und es gab eine dachterrasse (zumindest andeutungsweise). nach einer weiteren mehr oder weniger schlaflosen nacht (jetlag laesst gruessen) bin ich dann ziemlich frueh zum flughafen, um mich auf den weg ins zerstoerte bandah aceh zu machen. der flug war ziemlich beeindruckend, mit vielen bergen (sumatra is relativ gebirgig), die durch die wolkendecke durchgebrochen sind. der anflug nach bandah aceh war dann irgendwie bedrueckend, ist schon komisch zu sehen, dass an der kueste halt nix is. gar nix, ausser halt ein paar lacken ab und zu. die leute waren dann aber trotzdem total nett am flughafen, und ich bin anschliessend mit dem taxi zu einem vereinbarten treffpunkt gefahren, wo ich nach einer schnellen dusche und einem tratscherl mit einem kanadischen rotkreuz-mitarbeiter endlich das schwesterherz wieder umarmen durfte.

soviel mal zur anreise nach bandah aceh, bilder und mehr gibts, sobald ich wieder lust hab, bzw. diese entwickelt sind

grosse moschee in medan
Zimmer im Hotel Zakia in Medan
Flug über Nordsumatra
Banda Aceh, ungefähr 2km landeinwärts
6.2.06 10:22


certified open water diver
executive summary: (alex' current choice of) 10 things to do before you die.
es ist wieder mal ziemlich erstaunlich, wie schnell die zeit vergeht, wenn man das eigentlich gar nicht will. hab in den letzten tagen meinen open water diver abgeschlossen (und kanns jetzt aus geldmangel ned mal ausnutzen ), und hab im endeffekt nix wirkliches getan, ausser meerluft geschnuppert, relaxt, getaucht und geschnorchelt. es ist wunderbar hier, einfach paradiesisch (sofern man kein problem mit einem einfachen lebensstil hat). die viecher, die man hier im meer sehen kann (teilweise einfach vom balkon von manchen bungalows aus) sind ausser beeindruckend nur farbenfroh, zahlreich und exotisch. und irgendwie fang ich halt die liste mal mit diesen dingen an (weils halt grad so aktuell und aufregend ist): (keine reihung, nur aufzaehlung)
*) tauchen mit haien (erledigt, 4 stueck blacktip-sharks um mich herum)
*) schwimmen mit mantarochen (erledigt, 3m spannweite sind ziemlich fett!)
*) schnorcheln mit wasserschildkroeten (die sind ganz schoen flott!)
*) rotfeuerfische und steinfische sehen (abgesehen von wunderschoen auch relativ gefaehrlich, wenn auch defensiv)
*) einen kaffee trinken im tuna cafe (einfach unglaubliche aussicht und stimmung)
*) schwimmen mit delfinen (hab ich vor, in naechster zeit mal zu machen...)
*) einen sonnenuntergang betrachten (gestern umstaendehalber um 5 min verpasst), vielleicht sogar am zero kilometer (dem anfang von indonesien)
*) in einen vulkankrater reinspucken (auch demnaechst auf dem plan)
*) die schier unglaubliche freundlichkeit und herzlichkeit der indonesier geniessen (und in sich aufsaugen, damit man die grantigen wiener gesichter wieder ein bissi aushaelt)
*) last but not least: irgendwann bleib i daun durt...

noch ein paar worte zum leben hier: manchmal gibts strom, manchmal nicht, waesche wasschen mit wasser aus einer quelle ist auch eine erfahrung, die man mal machen sollte (vor allem mit ausblick auf kristallklares meerwasser und kokospalmen), und irgendwann gewoehnt man sich sogar an reis (wenn sogar ich das mal sag, heisst das was!!!). darueber hinaus ist es einfach witzig zu sehen, was leute nicht alles machen, nur um in einem muslimischen land an alkohol zu kommen (austrian schnaps rules!!!!) - ein deutscher hat mir heute erzaehlt, dass er in einem bottich ananas, wasser, zucker und hefe angesetzt hat, um eine art "wein" zu produzieren... ansonsten muss ich halt nochmals sagen, dass die zeit hier einfach wie im flug vergeht, vor ein paar tagen bin ich einfach eine stunde auf einem ast gesessen, und hab ins wasser gestarrt, und es ist mir nicht langweilig geworden... man macht nicht viel, und ist trotzdem muede (aka frischluftdeppat), und dann geht man halt um 10 ins bett (is ja sowieso mehr oder weniger finster).
damit wieder mal genug fuer heute.

schwesterherz am mantaray-beach
traces of life
meeressicht vom tuna café aus
sonnenuntergang am gapang beach
ein 2m-python, gefunden des nächtens am heimweg vom tauchen
sonnenuntergang am km zero
schwesterherz am km 0
und nochmals tuna café
10.2.06 09:09


time to say goodbye
executive summary: hasta la vista, i'll be back...
wow, jetzt ist mir wirklich wieder mal die zeit zwischen den fingern zerronnen. kaum angekommen und eingelebt, schon muss ich auch wieder ans wegfahren denken. macht mir grad ueberhaupt keinen spass, aber ich muss am 25ten in bkk sein, damit ich irgendwie wieder nach vie komm. und das, obwohl ich ja noch gar nicht weg will. jetzt bleibt halt noch die busreise von banda aceh nach medan (ca. 14h ueber nacht), und dann mehr oder weniger sofort weiter nach berastagi, um dort auf einen vulkan raufzulatschen. soll laut der bibel (aka lonely planet) inklusive abstieg so an die 10h dauern, also eine nette beschaeftigung fuer einen tag. dann wieder zurueck nach medan, dort voraussichtlich wieder zusammentreffen mit bianca (die es in der zwischenzeit erfreulicherweise geschafft hat, von beijing einen sprung vorbeizuschauen ), um dann gemeinsam nach bukit lawang zu fahren zum orang utans schauen. dann sind auch schon wieder die letzten paar tage vergangen, und ich kann mich dann unangenehmerweise wirklich auf den weg nach bkk machen. mit ein bissi glueck hat aber mignon noch ein paar freie tage rausgeschunden, und es bleibt noch ein wenig zeit in thailand, was mich sehr freuen wuerde (ich muss ja auch noch ein bissi an meine braeunung denken, damit man auch ein paar tage sieht, dass ich unterwegs war *fg*).
gut, soviel mal zu den plaenen fuer die naechsten tage. die vergangenen tage waren nicht sehr unterschiedlich zur letzten woche, ausser dass ich halt ein bissi mehr tauchen war, und wie bereits gesagt bianca da ist. sonnenuntergang haben wir wieder mal um ein paar minuten verpasst, dafuer hab ich gelernt, wie man kokosnuesse aufmacht, und dann daraus kokosmilch herstellt. alles per hand. ziemlich faszinierend, oder? das raufklettern auf so eine palme hab ich mich dann aber doch ned getraut, alter scheisshase der ich bin. kommt vielleicht aber noch.

traditionelles haus in berastagi
am gipfel des gunung serabaya (oder so)
wolken überm lake toba
selbstporträt nach der langen busfahrt nach bukit lawang
und da nochmals, kurz vor der dringend notwendigen rasur...
14.2.06 13:27


travelsick
executive summary: eine busreise, die ist lustig...
seitdem ich mich vom schwesterherz verabschiedet hab, ist ja auch schon wieder einige zeit vergangen, hier die zusammenfassung: bin mit dem nachbus von banda nach medan (10h, laute musik und viele raucher. von den strassenzustaenden red ich gar ned. und dass der fahrer schwer suizidgefaehrdet war auch ned.), anschliessend weiter mit sehr farbenfrohem minibus nach berastagi. stadt selbst ist nicht der rede wert, dafuer gibts dort 2 aktive vulkane in der naehe, die ich geplant hatte zu erklimmen. leider hats am abend geregnet, also war der hoehere (10h-tour) zu gefaehrlich naja, bin dann halt auf den kleineren rauf (so an die 2500m), war auch schoen. anschliessend bin ich weiter nach lake toba (minibus, erster reiseabschnitt ok, hab sogar ein bissi schlafen koennen!, zweiter reiseabschnitt war horror: 16 leute plus ich in einem bus, der, wenn er in .at eine zulassung bekommen wuerde (was glaub ich ned mal mit einer unterschrift vom uhbpr moeglich waere!), diese fuer maximal 8 leute erhalten wuerde. egal, waren ja nur 2h, und nach den ersten 30min konnte ich meine beine eh nimmer spueren... dafuer war die aussicht auf den see dann wunderschoen, und es gab in dem ort (tuk tuk) sogar - man hoere und staune - heisse duschen!. lasst euch das auf der zunge zergehen: erstens: es gab duschen (und kein bloedes mandi!), und das wasser, welches dort rauskam, war heiss!!!!!! ein seltenes gluecksgefuehl hat mich durchstroemt. ja, bin dann anschliessend weiter nach medan (6h, doppelsitzbank fuer mich alleine!), und gleich nochmals weiter nach bukitt lawang zum orang utans anschauen. die letzte tour war dann wirklich der horror, man kann nimmer von strasse mit schlagloechern sprechen, sondern es war ernsthaft das gegenteil: schlagloecher mit ein wenig strasse rundherum. die orang utans sind echt genial, kommen auch sehr nahe und lassen sich gerne von den rangern dort fuettern. dann wieder zurueck nach medan, wo ich mir erhofft haette, heute nach penang zu fliegen, was sich aber leider aufgrund absoluter ueberbuchung als unmoeglich rausgestellt hat. grosser aerger, aber was soll ich machen. muss ich halt noch einen tag warten, und morgen gehts dann halt weiter nach malaysien. und dann halt gleich weiter in einem monstertreck nach bkk. wenn ich das ueberlebt hab, gibts mehr.

bahnhof in butterworth
anfang der zugfahrt...
irgendwann hab ich dann malaysia verlassen
und so sehen loks in thailand aus
22.2.06 06:19


re
executive summary: manchmal gehts schneller, als man glaubt (und vielleicht will)
wie man voraussichtlich an den eingefügten bildern sehen kann, befinde ich mich seit heute morgen 06:00 wieder auf heimatlichen tundra-boden. hab mich am 24ten mit mignon in bkk getroffen (die massage nach der zugfahrt war herrlich!!!!), und nach einem tratscherl mit allem drum und dran und ein paar notwendigen einkäufen meinerseits haben wir beschlossen, das risiko, zu lange in bkk zu bleiben, nicht einzugehen. und im endeffekt wars auch gut (eigentlich wars mir ja ursprünglich ein bissi zu früh), weil die heimreise ansonsten echt problematisch geworden wäre: mignon kannte den piloten (ich eigentlich auch...), und deshalb sind wir nach überprüfung der senioritäten am jumpseat mitgekommen nach wien. dafür sind aber 3 andere leute stehengeblieben, die schätzomativ noch ein bissi länger dort bleiben müssen/dürfen...
egal. ich frier mir ab jetzt also wieder den arsch ab in wien, hab schon käse genossen, und ansonsten is auch alles paletti.
25.2.06 18:35


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